Unsere Region

Die Region Deggendorf prägen unterschiedliche Naturräume. Das Kreisgebiet hat im Norden und Osten Anteil am Bayerischen Wald. In der Mitte durchzieht die Donau den Landkreis. Südwestlich von Deggendorf mündet die Isar in die Donau. Um das Mündungsgebiet hat sich eine Auenlandschaft erhalten. Der südliche Landkreis gehört zum Gäuboden, der Kornkammer Bayerns.

In Stadt und Landkreis Deggendorf leben rund 116.900 Menschen auf einer Fläche von 861,13 Quadratkilometern. 80 Prozent dieser Fläche werden land- und forstwirtschaftlich genutzt: 23.300 Hektar sind Wald, 44.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche.

Zahlen und Fakten zur Landwirtschaft

Unsere Region bewirtschaften aktuell 1775 landwirtschaftliche Betriebe. Wichtigste Anbaukulturen sind neben Getreide und Mais vor allem Zuckerrüben und Kartoffeln. Auf der folgenden Seite haben wir Informationen zu den Betrieben, zur Tierhaltung und der Flächennutzung im Landkreis zusammengestellt.

Zahlen und Fakten zur Landwirtschaft

Zahlen und Fakten zum Wald

20.000 Hektar (Zahlen gerundet) Privatwald gehören 7.900 Waldbesitzern, davon sind 1.700 Land- und Forstwirte mit insgesamt 12.000 Hektar (Durchschnitt: 7,15 Hektar). 6.200 Nicht-Landwirten gehören insgesamt 8.000 Hektar (Durchschnitt: 1,40 Hektar).

Anzahl der Waldbesitzer und ihre Flächen im Landkreis Deggendorf

  • Weniger als 2 Hektar: 584 Waldbesitzer
  • 2 bis 5 Hektar: 517 Waldbesitzer
  • 5 bis 10 Hektar: 325 Waldbesitzer
  • 10 bis 20 Hektar: 189 Waldbesitzer
  • Mehr als 20 Hektar: 72 Waldbesitzer

Natürliche Erzeugungsbedingungen

Die natürlichen Erzeugungsbedingungen sind im Landkreis Deggendorf unterschiedlich. Während die besten Gemeinden durchschnittliche landwirtschaftliche Vergleichszahlen (LVZ) von mehr als 60 Punkten aufweisen, hat die Gemeinde mit den ungünstigen Ertragsverhältnissen eine durchschnittliche LVZ von 10,2 Punkten. Diesen Unterschied verursachen mehrere Faktoren:

Boden

Südlich der Donau finden sich im Gäu sehr gute Lößböden mit Bodenzahlen bis 82. Nördlich der Donau liegen dagegen Urgesteinsverwitterungen vor, die leichtere, kalkarme Böden ergeben, die oft flachgründig sind. Im Gebiet Waltersdorf und Schwanenkirchen gibt es Böden, die aus früheren Lößanwehungen entstanden sind - allerdings haben die höheren Niederschläge und entsprechend stärkeren Auswaschungen den Löß längst zerstört. In den Flusstälern an Donau und Isar finden sich kalkreiche Schwemmlandböden.

Wasser

Die Jahresniederschläge betragen im südwestlichen Teil des Landkreises 720 Millimeter (mm). Die Osterhofener Platte, das Gebiet südlich von Donau und Isar, erhält rund 100 mm mehr Niederschläge im Jahresverlauf. Mit zunehmender Nähe des Bayerischen Waldes und dort mit zunehmender Höhenlage steigt die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge. Deggendorf hat 850 mm - auf der Rusel, 10 Kilometer Luftlinie von Deggendorf entfernt - sind es schon 1.200 mm Niederschläge. Einen optischen Eindruck dieser Verhältnisse vermittelt im Winter die unterschiedliche Schneehöhe im Landkreis.

Höhenlage, Hangneigungen, Temperaturen

Die Meereshöhe liegt zwischen 310 Meter (m) an der Donau, 320 bis 330 m im Gäu und etwa 1120 m auf dem Breitenauer- und Einödriegel. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche liegt im wesentlichen zwischen 310 und 760 m. Nördlich der Donau steigen die Formationen des Bayerischen Waldes aus der Donauebene empor. Im Norden des Landkreises findet sich dann noch einmal ein starker Anstieg. Gegliederte, steile Hanglagen setzen hier der landwirtschaftlichen Nutzung Grenzen, bilden einen Waldgürtel und lassen selbst den Verkehr nach Norden nur an wenigen, teils passähnlichen Stellen durch.
Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen nehmen mit zunehmender Höhenlage ab. 9°Celsius (C) sind es in der Ebene und im Vorwald (Lallinger Winkel); unter 6°C misst man durchschnittlich auf der Rusel.
Wer sein Getreide auf der Rusel, in Bergern oder in Ölberg anbaut, erntet es 3 bis 4 Wochen später als im Gäu. Wer aber nicht gleich ganz so hoch liegt und die leichteren Böden an einem der vielen Südhänge bewirtschaftet, braucht über die Ungunst des Klimas nicht zu klagen.
Gebietnördlich der Donausüdlich der Donau
GeologieGranit, Gneis
(außer Hengersberg - Schwanenkirchener Tertiärbucht)
Schwemmland
(Löß, Lößlehm, Tertiär)
Höhenlage400 - 1.121 m310 - 340 m
Bodenzahlen25 - 4040 - 82
Niederschläge800 - 1.200 mm750 - 850 mm
Durchschnittliche Jahrestemperaturen5 - 7 °C8,5 °C
Wachstumstage180 - 200200 - 220

LEADER: Förderung für den ländlichen Raum

Leader: Förderung für den ländlichen Raum

Das Förderprogramm LEADER ist auf die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt ganzer Regionen ausgerichtet. Zentrale Elemente sind Innovation, Vernetzung, Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung. LEADER-Koordinatoren unterstützen Lokale Aktionsgruppen. 

LEADER in Niederbayern - AELF Regen Externer Link

LEADER-Koordinator

Dr. Eberhard Pex
AELF Regen
Bodenmaiser Straße 25
94209 Regen
Telefon: 09921 608-1033
Mobil: +49 162 2845731
Fax: +49 9921 608-1008
E-Mail: poststelle@aelf-rg.bayern.de

Regionale Anbieter

  • Logo Regionales Bayern mit Link zum Portal

Agrarbericht 2018

Zahlen und Fakten zur Land- und Forstwirtschaft, der Agrar- und Forstpolitik sowie der Ernährung

Wettbewerb

  • Logo und Schriftzug "Unser Dorf hat Zukunft. Unser Dorf soll schöner werden"