Zwischenfrucht-Demonstrationsanlage
Schauversuch in Wallerfing

Teilnehmer stehen im Kreis

Zwischenfrucht

Zahlreiche Landwirte sind der Einladung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Deggendorf zum Zwischenfrucht-Schauversuch Mitte November gefolgt. Bei kühlen Temperaturen begrüßte Pflanzenbauberater Hilmar Maußner die Teilnehmer der Führung. Er bedankte sich bei Landwirt Johann Maidl für das Zurverfügungstellen der Demofläche und die vorbildliche Versuchsanstellung.

Es wurden sieben Zwischenfruchtvarianten gezeigt, darunter Mischungen mit Phacelia, Senf und Ölrettich. Alle Versuchsvarianten am Betrieb Maidl sind greeningtauglich und können vom Landwirt unter bestimmten Voraussetzungen als Ökologische Vorrangfläche beantragt werden.
Hilmar Maußner, der durch das Versuchsfeld führte, erklärte Vor- und Nachteile der einzelnen Mischungspartner. Er ging auf Besonderheiten im Jahr 2018 ein. Dazu gehören die Trockenheit und die damit verbundene frühe Getreideernte. Welche Sorte der Zwischenfrucht soll der Landwirt wählen? Was ist die richtige Sätechnik? Wann ist der richtige Saatzeitpunkt? Diese wichtigen Fragen klärte Maußner.
Teilnehmer betrachten ZwischenfruchtfeldZoombild vorhanden

Gewässerabstand

Wasserberater Alois Dorfmeister erklärte die Regelungen zum Gewässerabstand laut Düngeverordnung. Dazu müssen Hangneigung und Düngeausbringtechnik bekannt sein. Er zeigte die Möglichkeiten von Gewässerschutzstreifen im Rahmen des Bayerischen Kulturlandschaftprogramms und des Greenings auf.
Wer den Zwischenfruchtversuch auf eigene Faust besichtigen will, ist hierzu herzlich eingeladen. Das Versuchsfeld befindet sich am östlichen Ortsrand von Wallerfing an der Straße nach Ramsdorf. Die Versuchsparzellen bleiben ausgeschildert.