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StMELFÄELF in BayernAmt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten DeggendorfDaten & Fakten
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Natürliche Erzeugungsbedingungen


Die natürlichen Erzeugungsbedingungen sind im Landkreis Deggendorf sehr unterschiedlich. Während die besten Gemeinden durchschnittliche landwirtschaftliche Vergleichszahlen (LVZ) von mehr als 60 Punkten aufweisen, hat die Gemeinde mit den ungünstigen Ertragsverhältnissen eine durchschnittliche LVZ von 10,2 Punkten. Dieser große Unterschied wird durch das Zusammentreffen verschiedener Faktoren verursacht:


Boden

Südlich der Donau finden sich im Gäu sehr gute Lößböden mit Bodenzahlen bis 82. Nördlich der Donau liegen dagegen Urgesteinsverwitterungen vor, die leichtere, kalkarme Böden ergeben, welche nicht selten auch sehr flachgründig sind. Im Gebiet Waltersdorf und Schwanenkirchen gibt es auch Böden, die aus früheren Lößanmehrungen entstanden sind, aber die höheren Niederschläge und entsprechend stärkeren Auswaschungen haben den Löß längst zerstört. In den Flußtälern an Donau und Isar finden sich Schwemmlandböden, die besonders kalkreich sind.


Wasser

Die Jahresniederschläge betragen im südwestlichen Teil des Landkreises 650 mm. Die Osterhofener Platte, das Gebiet südlich von Donau und Isar erhält rund 100 mm mehr Niederschläge im Jahresverlauf. Mit zunehmender Nähe des Bayerischen Waldes und dort mit zunehmender Höhenlage steigt die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge. Deggendorf hat 850 mm auf der Rusel, in 10 km Luftlinie von Deggendorf entfernt sind es schon über 1200 mm Niederschläge. Einen optischen Eindruck dieser Verhältnisse vermittelt im Winter die unterschiedliche Schneehöhe im Landkreis.


Höhenlage, Hangneigungen, Temperaturen

Die Meereshöhe liegt zwischen 310 m an der Donau, 320 - 330 m im Gäu und etwa 1120 m auf dem Breitenauer- und Einödriegel. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche liegt im wesentlichen zwischen 310 und 760 m. Nördlich der Donau steigen die Formationen des Bayerischen Waldes aus der Donauebene empor. Im Norden des Landkreises findet sich dann noch einmal ein starker Anstieg.

Gegliederte, steile Hanglagen setzen hier der landwirtschaftlichen Nutzung Grenzen, bilden einen Waldgürtel und lassen selbst den Verkehr nach Norden nur an wenigen, z.T. passähnlichen Stellen durch.

Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen nehmen mit zunehmender Höhenlage ab. 8°C sind es in der Ebene und im Vorwald (Lallinger Winkel); unter 6°C misst man durchschnittlich auf der Rusel.

Wer sein Getreide auf der Rusel, in Bergern oder in Ölberg anbaut, erntet es 3 - 4 Wochen später als im Gäu. Wer aber nicht gleich ganz so hoch liegt und die leichteren Böden an einem der vielen Südhänge bewirtschaftet, braucht über die Ungunst des Klimas nicht besonders zu klagen.


Gebiet

nördlich der Donau

südlich der Donau

Geologie Granit, Gneis
(außer Hengersberg -
Schwanenkirchener Tertiärbucht) 
Schwemmland
Löß, Lößlehm,
Tertiär 
Höhenlage 400 - 1121 m  310 - 340 m 
Bodenzahlen 25 - 40  40 - 82 
Niederschläge 800 - 1.200 mm  650 - 800 mm 
Durchschnittliche
Jahrestemperaturen
5 - 7 °C  8,5 °C 
Wachstumstage 180 - 200  200 - 220 



Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Deggendorf
Graflinger Straße 81, 94469 Deggendorf
Tel.: 0991 208-0 • Fax: 0991 208-190 • E-Mail: poststelle@aelf-dg.bayern.de